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Zeiterfassung für Startups und Scale-ups

Zeiterfassung im Startup: Wie junge Unternehmen zwischen Agilität und Compliance balancieren.

5 Min. Lesezeit
Startup-Team bei der Arbeit

Zeiterfassung für Startups und Scale-ups

Zwischen Agilität und Compliance – warum auch Startups Zeiterfassung brauchen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zeiterfassungspflicht gilt auch für Startups
  • Früh anfangen spart spätere Probleme
  • Einfache, skalierbare Lösung wählen
  • Vertrauenskultur und Dokumentation vereinbar
  • Investoren und Audits erwarten Compliance

Die Startup-Perspektive

Typische Einstellung

Was viele denken:

AnnahmeRealität
"Wir sind zu klein"Pflicht gilt ab 1 Mitarbeiter
"Das bremst uns"Einfache Tools kosten kaum Zeit
"Vertrauen reicht"Vertrauen + Dokumentation
"Später wenn wir groß sind"Dann ist Nachrüsten aufwändig

Warum Startups zögern

Gründe:

  • Startup-Kultur – "Wir sind keine Konzernbürokraten"
  • Flexibilität – "Alle arbeiten wann sie wollen"
  • Aufwand – "Haben Wichtigeres zu tun"
  • Kontrolle – "Wir vertrauen unserem Team"
  • Kosten – "Kein Budget für HR-Tools"
  • Unwissen – "Wussten nicht dass es Pflicht ist"

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Warum es trotzdem wichtig ist

Rechtliche Pflicht

Was gilt:

AspektRegelung
EuGH/BAG-UrteilZeiterfassung ist Pflicht
UnternehmensgrößeUnabhängig
ArbZGGrenzen gelten auch für Startups
StrafenBußgelder möglich

Weitere Gründe

Über Compliance hinaus:

  • Investoren – Erwarten professionelle Prozesse
  • Due Diligence – Wird bei Finanzierung geprüft
  • Skalierung – Was bei 5 funktioniert, nicht bei 50
  • Fördermittel – Oft Nachweis der Arbeitszeit nötig
  • Projekte – Aufwand für Kunden dokumentieren
  • Fairness – Wer arbeitet wie viel?

Einfache Umsetzung

Was ein Startup braucht

Anforderungen:

KriteriumEmpfehlung
Schneller StartSofort einsatzbereit
Einfache BedienungKeine Schulung nötig
Geringe KostenPro Nutzer, skalierbar
FlexibilitätHomeoffice, Remote
Minimal-AufwandZwei Klicks pro Tag

Praktische Lösung

So könnte es aussehen:

  • App oder Web – Von überall zugänglich
  • Tageserfassung – Beginn, Ende, kurze Pause
  • Optional: Projekte – Für Kundenabrechnung
  • Selbsterfassung – Jeder dokumentiert selbst
  • Keine Überwachung – Vertrauen bleibt
  • Monats-Export – Für Buchhaltung/Audit

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Skalierung berücksichtigen

Von 5 auf 50 Mitarbeiter

Was sich ändert:

PhaseAnforderung
GründerphaseMinimal, Hauptsache dokumentiert
Erste MitarbeiterEinheitlicher Prozess
WachstumAbteilungen, Projektzuordnung
Scale-upIntegration mit HR, Lohn

Lösung wählen

Was beachten:

  • Cloud-basiert – Wächst automatisch mit
  • Preismodell pro Nutzer – Zahlen nur was man braucht
  • API – Spätere Integration möglich
  • Features erweiterbar – Projektzeit, Abwesenheiten
  • Migration möglich – Datenexport wenn nötig

Investoren und Compliance

Was Investoren sehen wollen

Bei Due Diligence:

ThemaFrage
ComplianceHaltet ihr das Gesetz ein?
ProzesseHabt ihr saubere Abläufe?
RisikenDrohen Nachzahlungen/Strafen?
SkalierbarkeitFunktioniert das auch bei 100 MA?

Vorbereitet sein

Was zeigen können:

  • Zeiterfassung vorhanden – System, Prozess
  • Daten verfügbar – Auswertungen, Export
  • ArbZG-Einhaltung – Keine systematischen Verstöße
  • Überstunden-Regelung – Wie wird damit umgegangen
  • Skalierungsplan – Wie wächst das mit

Startup-Kultur erhalten

Vertrauen + Dokumentation

Wie es zusammenpasst:

ElementStartup-Ansatz
SelbsterfassungMitarbeiter dokumentiert selbst
Keine KontrolleFührungskräfte prüfen nicht täglich
ErgebnisorientiertLeistung zählt, nicht Anwesenheit
FlexibilitätWann ist egal, Dokumentation nicht

Kommunikation

Wie erklären:

  • Warum – Rechtliche Pflicht, nicht Misstrauen
  • Wie – Einfach, wenige Klicks
  • Was ändert sich nicht – Flexibilität, Vertrauen
  • Wofür die Daten – Compliance, nicht Überwachung
  • Feedback – Wenn zu aufwändig, anpassen

Häufige Fragen

Ab dem ersten Mitarbeiter (neben den Gründern). Die Pflicht zur Zeiterfassung gilt unabhängig von der Unternehmensgröße. Auch Minijobber müssen erfasst werden.
Nicht wenn sie richtig eingeführt wird. Eine einfache Selbsterfassung (2 Klicks pro Tag) ändert nichts an Vertrauen oder Flexibilität. Sie macht nur die rechtlich nötige Dokumentation.
Cloud-basierte Lösungen starten oft bei 2-5€ pro Nutzer und Monat. Bei einem 10-Personen-Team also 20-50€ im Monat. Das ist günstiger als jede potenzielle Strafe oder Nachzahlung.
Geschäftsführende Gesellschafter sind arbeitsrechtlich oft keine Arbeitnehmer und unterliegen nicht dem ArbZG. Aber: Wenn Sie praktisch wie Angestellte arbeiten, sollten auch Sie dokumentieren.
Jetzt. Je früher Sie starten, desto weniger Aufwand später. Bei einer Finanzierungsrunde oder einem Audit werden fehlende Zeiterfassungsdaten zum Problem. Rückwirkend erstellen geht nicht.

Fazit

Startups sind nicht vom Arbeitsrecht ausgenommen – die Pflicht zur Zeiterfassung gilt ab dem ersten Mitarbeiter. Eine einfache, Cloud-basierte Lösung kostet wenig und lässt sich in Minuten einführen. Das erhält die Startup-Kultur (Vertrauen, Flexibilität) und erfüllt trotzdem die Compliance-Anforderungen. Investoren und Audits erwarten es – und beim Skalieren rächt sich jede verzögerte Einführung.

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