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Mitarbeiterwünsche im Dienstplan berücksichtigen

Mitarbeiterwünsche in der Dienstplanung: Präferenzen erfassen, fair berücksichtigen und Konflikte lösen.

6 Min. Lesezeit
Mitarbeiter gibt Wunschzeiten ein

Mitarbeiterwünsche im Dienstplan berücksichtigen

Zufriedene Mitarbeiter durch faire Berücksichtigung von Präferenzen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wünsche systematisch erfassen
  • Nicht alle Wünsche erfüllbar – kommunizieren
  • Fairness durch Transparenz
  • Fristen für Wunschabgabe setzen
  • Balance zwischen Wünschen und Bedarf

Warum Wünsche berücksichtigen

Nutzen

Was es bringt:

NutzenBeschreibung
ZufriedenheitMitarbeiter fühlen sich gehört
Weniger TauschPasst von Anfang an besser
Weniger AusfälleMotivation steigt
Bessere PlanungVerfügbarkeit bekannt
MitarbeiterbindungAttraktiver Arbeitgeber

Grenzen

Was nicht immer geht:

  • Betriebliche Anforderungen – Bedarf geht vor
  • Nicht alle gleichzeitig – Samstag will niemand
  • Qualifikationen – Nicht jeder kann jede Schicht
  • Fairness – Nicht immer dieselben
  • Planungssicherheit – Zu spät = keine Berücksichtigung

Wünsche digital erfassen

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Arten von Wünschen

Verfügbarkeit

Wann grundsätzlich möglich:

ArtBeispiel
Verfügbar"Kann Montag bis Freitag"
Nicht verfügbar"Mittwoch nie"
Eingeschränkt"Freitag nur bis 14 Uhr"
Befristet"Im August nicht"

Präferenzen

Wann bevorzugt:

  • Bevorzugte Schicht – "Lieber Frühschicht"
  • Bevorzugte Tage – "Montag, Dienstag, Mittwoch"
  • Unbeliebte Schicht – "Ungern Nachtschicht"
  • Unbeliebte Tage – "Wochenende möglichst nicht"
  • Gewichtung – Wie wichtig ist der Wunsch?

Einmalige Wünsche

Für bestimmte Zeiträume:

ArtBeispiel
Einzelner Tag"23.03. frei"
Zeitraum"Woche 24 keine Spätschicht"
Ereignis"Tag der Einschulung frei"
Tausch"Schicht mit Kollege X tauschen"

Erfassung

Wann erfassen

Fristen setzen:

ZeitpunktFrist
Wöchentliche Planung1 Woche vorher
Monatliche Planung2-3 Wochen vorher
Quartal1 Monat vorher
ÄnderungenSo früh wie möglich

Wie erfassen

Methoden:

  • Digital/App – Selbstbedienung
  • Web-Portal – Von zuhause
  • Papier-Formular – Wunschzettel
  • Direkt beim Planer – Persönlich/E-Mail
  • Am besten – Digital, mit Frist

Was erfassen

Welche Informationen:

ElementInhalt
MitarbeiterWer wünscht
ZeitraumWann gilt der Wunsch
ArtVerfügbarkeit oder Präferenz
PrioritätWie wichtig
BegründungOptional, hilft bei Abwägung

Wünsche einfach sammeln

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Berücksichtigung

Priorisierung

Was geht vor:

PrioritätElement
1Betriebliche Anforderungen
2Verfügbarkeit (geht nicht anders)
3Wichtige persönliche Gründe
4Präferenzen
5"Wäre schön"

Regeln aufstellen

Fair handhaben:

  • Wer zuerst – Frühzeitige Wünsche priorisiert
  • Rotation – Nicht immer dieselben
  • Ausgleich – Wer oft verzichten muss, bekommt
  • Gründe – Wichtiges vor Unwichtigem
  • Transparent – Regeln allen bekannt

Konflikte lösen

Wenn mehrere wollen:

SituationLösung
Gleicher WunschRotation, Auslosung
Gegensätzliche WünscheGespräch, Kompromiss
Zu viele wollen freiMindestbesetzung geht vor
Nie einer willRotieren, Zuschlag

Kommunikation

Regeln kommunizieren

Was alle wissen sollten:

InformationInhalt
Wie wünschenWelcher Kanal, welches Format
Wann wünschenFrist
Was möglichRealistische Erwartungen
Wie entschiedenKriterien

Rückmeldung geben

Wenn nicht erfüllbar:

  • Zeitnah – Nicht ewig warten lassen
  • Begründet – Warum nicht möglich
  • Alternativ – Was stattdessen möglich
  • Persönlich – Bei wichtigen Wünschen
  • Fairness erklären – Warum andere Vorrang

Best Practices

Was funktioniert

Bewährte Ansätze:

PraxisWirkung
SelbstbedienungEntlastet Planer
Feste FristenPlanungssicherheit
Transparente RegelnWeniger Konflikte
Regelmäßige AuswertungWer kommt zu kurz?
Feedback-KanalProbleme früh erkennen

Typische Fehler

Was vermeiden:

  • Zu spät erfragen – Keine Zeit zur Berücksichtigung
  • Keine Regeln – Willkür-Verdacht
  • Immer dieselben bevorzugt – Unzufriedenheit
  • Nicht kommunizieren – Keiner weiß, ob Wunsch angekommen
  • Zu viel versprechen – Enttäuschung

Häufige Fragen

Nein, betriebliche Anforderungen gehen vor. Wünsche sind Wünsche, keine Ansprüche. Aber: Faire und transparente Berücksichtigung erhöht die Zufriedenheit. Kommunizieren Sie klar, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden können und nach welchen Kriterien entschieden wird.
Transparente Rotation: Unbeliebte Schichten werden fair verteilt. Führen Sie Statistik: Wer hat wie oft Wochenende/Nachtschicht gearbeitet? Machen Sie die Verteilung sichtbar. Wer dauerhaft ausweicht, muss im Gespräch die Gründe erklären – und ggf. akzeptieren, dass Fairness gilt.
Abhängig vom Planungsrhythmus. Bei wöchentlicher Planung: mindestens 1 Woche vorher. Bei Monatsplanung: 2-3 Wochen. Wichtig: Frist konsequent kommunizieren und einhalten. Wer zu spät kommt, kann nicht berücksichtigt werden – das muss klar sein.
Optional, aber hilfreich für die Priorisierung. Ein Arzttermin hat mehr Gewicht als 'will einfach frei'. Aber: Nicht zu viel nachfragen – das wirkt kontrollierend. Bei wiederholten wichtigen Wünschen oder Konflikten kann eine Begründung helfen, fair zu entscheiden.
Rotation und Statistik. Führen Sie Buch, wer welche Schichten wie oft hatte. Beliebte Zeiten fair verteilen. Langfristiger Ausgleich: Wer diesen Monat Wochenende hatte, hat nächsten Monat Vorrang für freies Wochenende. Transparenz hilft: Zeigen Sie die Verteilung, dann gibt es weniger Beschwerden.

Fazit

Mitarbeiterwünsche zu berücksichtigen, erhöht Zufriedenheit und reduziert Tauschbedarf. Wichtig sind: klare Regeln, feste Fristen, faire Verteilung und transparente Kommunikation. Nicht alle Wünsche können erfüllt werden – das muss klar sein. Wer sich gehört fühlt, auch wenn der Wunsch nicht erfüllt wird, ist zufriedener als wer ignoriert wird. Digitale Erfassung macht die Wunschsammlung effizient.

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