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Dienstplanung bei saisonalen Schwankungen

Saisonale Personalplanung: Wie Sie Hoch- und Nebensaison mit flexiblen Dienstplänen meistern.

5 Min. Lesezeit
Kalender zeigt Hoch- und Nebensaison

Dienstplanung bei saisonalen Schwankungen

Weihnachtsgeschäft, Sommerloch, Grippewelle – nicht jede Woche ist gleich.

Das Wichtigste in Kürze

  • Saisonale Muster erkennen und planen
  • Flexibilität durch Arbeitszeitkonten
  • Saisonkräfte und Aushilfen einplanen
  • Überstunden in der Hochsaison managen
  • Mitarbeiter schützen vor Überlastung

Saisonale Muster

Typische Schwankungen

Je nach Branche:

BrancheHochsaison
EinzelhandelNov-Dez, Ostern
GastronomieSommer, Weihnachten
TourismusFerienzeiten
LandwirtschaftErnte
SteuerberaterJan-Mai
BauFrühling-Herbst

Vorhersage

Wie planen:

  • Historische Daten – Letztes Jahr, Vorjahre
  • Trends – Wächst oder schrumpft?
  • Kalender – Feiertage, Ferien
  • Events – Messen, Veranstaltungen
  • Puffer – Für Unerwartetes

Saisonplanung

MyTimeTracker hilft bei der Kapazitätsplanung durch historische Daten.

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Strategien für Hochsaison

Mehr Personal

Optionen:

OptionBeschreibung
SaisonkräfteBefristet einstellen
AushilfenMinijobber, Studenten
ZeitarbeitÜber Agentur
ÜberstundenBestehendes Team
Teilzeit aufstockenMehr Stunden anbieten

Arbeitszeitkonto nutzen

Überstunden sammeln:

  • Vor der Saison – Konto kann negativ sein
  • In der Saison – Überstunden aufbauen
  • Nach der Saison – Überstunden abbauen
  • Grenzen – Maximum beachten
  • Ausgleich – Zeitnah, nicht aufschieben

Überstunden managen

Was beachten:

AspektRegelung
Höchstarbeitszeit10h/Tag, 48h/Woche
AusgleichInnerhalb 6 Monaten
FreiwilligkeitWer kann, wer will
VergütungZuschlag oder Freizeit

Strategien für Nebensaison

Personal reduzieren

Optionen:

OptionBeschreibung
Überstunden abbauenAus Hochsaison
Urlaub planenIn Nebensaison
WeiterbildungZeit nutzen
KurzarbeitBei starkem Rückgang
StundenreduzierungTemporär weniger

Produktiv nutzen

Was in ruhigen Zeiten:

  • Urlaub – Abbauen, nicht in Hochsaison
  • Weiterbildung – Schulungen, Zertifikate
  • Projekte – Liegengebliebenes
  • Vorbereitung – Nächste Saison planen
  • Wartung – Systeme, Prozesse

Arbeitszeitkonto

Minusstunden aufbauen:

PhaseKonto
NebensaisonMinusstunden (weniger arbeiten)
HochsaisonÜberstunden (mehr arbeiten)
JahresendeAusgleich

Arbeitszeitkonto führen

MyTimeTracker verwaltet Plus- und Minusstunden automatisch.

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Saisonkräfte

Einsatz planen

Wie vorgehen:

SchrittAktion
1Bedarf ermitteln
2Früh suchen
3Einarbeiten planen
4Schichten zuteilen
5Betreuung sichern

Integration

Saisonkräfte integrieren:

  • Onboarding – Schnelle Einarbeitung
  • Zeiterfassung – Eigenes Konto
  • Dienstplan – Frühzeitig einplanen
  • Betreuung – Ansprechpartner zuweisen
  • Feedback – Für nächste Saison

Rechtliches

Was beachten:

ThemaRegelung
BefristungSachgrund Saison
MindestlohnGilt voll
DokumentationMiLoG beachten
KündigungNach Befristung

Schutz der Mitarbeiter

Überlastung vermeiden

Auch in Hochsaison:

MaßnahmeZweck
HöchstarbeitszeitEinhalten
Ruhezeiten11 Stunden
PausenTrotz Stress
RotationNicht immer dieselben
KommunikationDankbarkeit zeigen

Warnsignale

Wann reagieren:

  • Krankenstand steigt – Mehr Ausfälle als üblich
  • Fehler häufen sich – Qualität leidet
  • Stimmung kippt – Konflikte, Beschwerden
  • Fluktuation – Kündigungen in/nach Saison
  • Überstunden explodieren – Nicht mehr ausgleichbar

Planung und Analyse

Vorausschau

Was planen:

ZeitraumPlanung
JahrGrobe Saisonplanung
QuartalPersonalanpassung
MonatDetaillierter Dienstplan
WocheFeinplanung

Nachbereitung

Nach der Saison:

  • Auswertung – Was hat funktioniert?
  • Kapazität – Zu viel oder zu wenig?
  • Feedback – Von Mitarbeitern
  • Verbesserung – Was nächstes Mal anders?
  • Dokumentation – Für nächste Saison

Häufige Fragen

Mindestens 2-3 Monate vor Saisonbeginn. Gute Saisonkräfte sind begehrt. Früh anfangen, schnell reagieren. Ideal: Pool von bewährten Kräften, die Sie jedes Jahr wieder ansprechen. Stellenanzeigen rechtzeitig schalten.
Kommt auf den Arbeitsvertrag an. Wenn Überstunden geregelt sind: ja, im Rahmen des Arbeitszeitgesetzes. Ohne Regelung: schwierig. Freiwilligkeit ist meist sinnvoller – wer gezwungen wird, ist nicht motiviert. Anreize helfen: Zuschläge, Ausgleich, Dank.
Früh planen, Regeln kommunizieren. Rotation: Wer letztes Jahr zuerst durfte, wartet dieses Jahr. Mindestbesetzung auch nach der Saison. Anreize für Urlaub in der Nebensaison (vor der Saison). Staffelung: Nicht alle gleichzeitig.
Zeitnah abbauen – idealerweise in der Nebensaison. Gesetzlich: Ausgleich innerhalb 6 Monaten auf 8h/Tag im Schnitt. Praktisch: Freie Tage, längere Wochenenden, früher Feierabend. Nicht aufschieben, sonst türmt sich ein Berg.
Kann sich lohnen: Schnell verfügbar, flexibel, keine langfristige Bindung. Kostet mehr pro Stunde, aber keine Fixkosten in der Nebensaison. Nachteil: Einarbeitung, weniger Bindung. Für kurze, heftige Spitzen oft sinnvoll, für längere Saisons eher eigene Saisonkräfte.

Fazit

Saisonale Schwankungen erfordern flexible Dienstplanung. Historische Daten für Prognose nutzen, Arbeitszeitkonten für Ausgleich, Saisonkräfte für Spitzen. In der Hochsaison: Überstunden managen, aber Mitarbeiter schützen. In der Nebensaison: Überstunden abbauen, Urlaub planen, Zeit für Entwicklung nutzen. Nach jeder Saison: analysieren und für die nächste lernen.

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