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Excel vs. Software: Zeiterfassung im Vergleich

Zeiterfassung mit Excel oder Software? Vorteile, Nachteile und wann welche Lösung die richtige ist.

6 Min. Lesezeit
Excel-Tabelle neben Software-Dashboard

Excel vs. Software: Zeiterfassung im Vergleich

Excel kennt jeder – aber ist es die richtige Lösung für Zeiterfassung?

Das Wichtigste in Kürze

  • Excel funktioniert für sehr kleine Teams
  • Ab 10+ Mitarbeitern wird es unübersichtlich
  • Software bietet Automatisierung und Workflows
  • Excel hat versteckte Kosten (Zeitaufwand)
  • Compliance mit Excel schwer nachweisbar

Excel für Zeiterfassung

Vorteile

Was für Excel spricht:

VorteilBeschreibung
KostenlosKeine Lizenzkosten
BekanntJeder kann es bedienen
FlexibelAnpassbar auf Bedarf
SofortKeine Einrichtung
OfflineOhne Internet nutzbar

Nachteile

Was gegen Excel spricht:

  • Keine Automatisierung – Alles manuell
  • Fehleranfällig – Formeln können kaputt gehen
  • Kein Workflow – Keine Genehmigungen
  • Keine Benachrichtigungen – Niemand wird informiert
  • Kein mobiler Zugriff – Nur am PC
  • Versionschaos – Wer hat die aktuelle?
  • Kein Audit-Trail – Änderungen nicht nachvollziehbar

Typische Excel-Lösung

Wie es aussieht:

ElementUmsetzung
Tabelle pro MonatOder pro Mitarbeiter
Zeilen = TageSpalten = Zeiten
FormelnSummen, Soll-Ist
AuswertungManuell erstellen

Von Excel zur Software

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Software für Zeiterfassung

Vorteile

Was für Software spricht:

VorteilBeschreibung
AutomatisierungBerechnung, Berichte
WorkflowsGenehmigungen, Eskalation
MobilApp für unterwegs
BenachrichtigungenErinnerungen automatisch
Audit-TrailWer hat was wann geändert
IntegrationMit Lohnbuchhaltung, HR

Nachteile

Was gegen Software spricht:

  • Kosten – Monatliche Gebühr
  • Einarbeitung – Neues System lernen
  • Abhängigkeit – Vom Anbieter
  • Datenschutz – Cloud-Bedenken
  • Overkill – Für sehr kleine Teams

Funktionen

Was Software bietet:

FunktionNutzen
Stempeln per AppFlexibel, mobil
Automatische PausenKeine Vergesser
Überstunden-WarnungCompliance
UrlaubsverwaltungIntegriert
BerichteAuf Knopfdruck
ExportFür Lohnbuchhaltung

Direkter Vergleich

Funktionen

Gegenüberstellung:

FunktionExcelSoftware
ErfassungManuellAutomatisch/App
BerechnungFormelnAutomatisch
GenehmigungKeineWorkflow
BerichteManuellAutomatisch
MobilNeinJa
BenachrichtigungNeinJa
Audit-TrailNeinJa
IntegrationSchwierigVorhanden

Kosten

Vergleich:

  • Excel – Lizenz: 0€ (wenn vorhanden)
  • Zeitaufwand: hoch
  • Fehlerkosten: nicht bezifferbar
  • Versteckt: teuer
  • Software – Lizenz: ca. 3-8€/MA/Monat
  • Zeitaufwand: gering
  • Fehler: minimiert
  • Transparent: kalkulierbar

Zeitaufwand

Was Zeit kostet:

TätigkeitExcelSoftware
Erfassung/MA/Tag5 Min1 Min
Monatliche Auswertung2-4h10 Min
FehlerkorrekturHäufigSelten
LohnexportManuellAutomatisch

Zeit sparen mit Software

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Wann Excel reicht

Geeignete Szenarien

Wo Excel funktioniert:

SzenarioBeschreibung
Sehr klein1-5 Mitarbeiter
EinfachNur Anwesenheit
LokalAlle an einem Ort
BudgetAbsolut kein Geld
ÜbergangTemporäre Lösung

Voraussetzungen

Damit es klappt:

  • Eine verantwortliche Person – Führt und pflegt die Datei
  • Disziplin – Alle tragen ein
  • Einfache Anforderungen – Keine komplexen Modelle
  • Kein Audit – Keine Prüfung erwartet
  • Akzeptanz – Team macht mit

Wann Software nötig

Klare Indikatoren

Wann wechseln:

IndikatorBedeutung
10+ MitarbeiterZu unübersichtlich
Mehrere StandorteKein zentraler Zugriff
AußendienstMobil erfassen
GenehmigungenWorkflow nötig
ComplianceNachweispflicht
Fehler häufenExcel nicht robust

Typische Wechselgründe

Warum Unternehmen wechseln:

  • Zeit sparen – Monatliche Auswertung nervig
  • Fehler vermeiden – Excel-Formeln kaputt
  • Prüfung erwartet – Audit-Trail nötig
  • Wachstum – Mehr Mitarbeiter
  • Remote – Homeoffice/Außendienst
  • Professionalisierung – "Das muss besser gehen"

Umstieg

Von Excel zur Software

Wie wechseln:

SchrittBeschreibung
Daten exportierenAus Excel
Stammdaten anlegenIn Software
Historische DatenImportieren oder Stichtag
ParallelbetriebKurz beide nutzen
SchulungTeam einweisen
Go-LiveExcel abschalten

Was mitnehmen

Welche Daten:

  • Mitarbeiterstammdaten – Name, Vertrag, Stunden
  • Urlaubssalden – Resturlaub
  • Überstundensaldo – Plus/Minus
  • Optional: Historie – Alte Buchungen
  • Archiv – Excel aufbewahren

Häufige Fragen

Grundsätzlich ja, das Gesetz schreibt keine bestimmte Form vor. Aber: Excel bietet keinen Audit-Trail (wer hat wann was geändert), was bei Prüfungen problematisch sein kann. Für den Nachweis bei Behörden ist Software mit lückenloser Dokumentation deutlich besser geeignet.
Typischerweise 3-8 Euro pro Mitarbeiter und Monat für Cloud-Software. Bei 20 Mitarbeitern also 60-160 Euro monatlich. Das klingt nach Kosten, aber der Zeitaufwand für Excel-Pflege, Fehlerkorrektur und manuelle Auswertung ist oft teurer – nur nicht sichtbar.
Die meisten Anbieter unterstützen den Import von Stammdaten und Salden. Detaillierte historische Buchungen zu migrieren ist aufwändiger. Pragmatischer Ansatz: Salden zum Stichtag übernehmen, alte Excel-Dateien archivieren. So starten Sie sauber.
Typische Auslöser: Team wächst über 10 Mitarbeiter, häufige Excel-Fehler, Prüfung angekündigt, Homeoffice/Remote-Arbeit, oder einfach Frustration mit der manuellen Arbeit. Der beste Zeitpunkt: Jahresanfang oder Monatsanfang, dann haben Sie einen sauberen Schnitt.
Wenn Sie allein sind oder nur Sie die Zeiterfassung verwalten, kann Excel reichen. Aber: Sobald Mitarbeiter selbst erfassen sollen, Genehmigungen nötig sind oder Sie mobilen Zugriff brauchen, stößt Excel an Grenzen. Und: Auch für sich selbst ist ein Audit-Trail sinnvoll.

Fazit

Excel funktioniert für sehr kleine Teams mit einfachen Anforderungen und knappem Budget. Ab 10 Mitarbeitern, bei mehreren Standorten, Außendienst oder Compliance-Anforderungen ist Software die bessere Wahl. Die monatlichen Kosten werden durch Zeitersparnis und weniger Fehler oft mehr als ausgeglichen. Der Umstieg ist weniger aufwändig als gedacht – die meisten starten innerhalb einer Woche produktiv.

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