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Zeiterfassung: Reporting und Auswertungen nutzen

Zeiterfassungsdaten auswerten: Wichtige Reports, Kennzahlen und wie Sie aus Daten Erkenntnisse gewinnen.

5 Min. Lesezeit
Dashboard mit Zeiterfassungs-Reports

Zeiterfassung: Reporting und Auswertungen nutzen

Daten sammeln ist gut – aus Daten lernen ist besser.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zeiterfassungsdaten sind wertvoll für Unternehmenssteuerung
  • Standardreports: Überstunden, Abwesenheiten, Projektzeiten
  • Kennzahlen helfen bei Entscheidungen
  • Regelmäßige Auswertung empfohlen
  • Datenschutz bei Auswertungen beachten

Warum Auswertungen wichtig sind

Mehr als Dokumentation

Zeiterfassung kann mehr:

FunktionNutzen
ComplianceGesetzliche Pflicht erfüllen
PlanungKapazitäten besser einschätzen
KostenPersonalkosten verstehen
OptimierungProzesse verbessern
FairnessArbeitsbelastung verteilen

Wer profitiert

Verschiedene Perspektiven:

  • Geschäftsführung – Strategische Entscheidungen
  • HR – Personalplanung
  • Teamleitung – Ressourcensteuerung
  • Controlling – Kostenanalyse
  • Mitarbeiter – Eigene Übersicht

Aussagekräftige Reports

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Standard-Reports

Überstunden-Report

Was auswerten:

KennzahlAussage
Überstunden pro MAIndividuelle Belastung
Überstunden pro TeamTeambelastung
TrendSteigend oder sinkend
VerteilungGleichmäßig oder ungleich

Abwesenheits-Report

Wichtige Daten:

  • Urlaub – Genommen, offen, verfallen
  • Krankheit – Tage, Häufigkeit, Muster
  • Sonderurlaub – Anlässe, Häufigkeit
  • Fortbildung – Investierte Zeit
  • Sonstiges – Unbezahlt, Elternzeit

Projektzeit-Report

Für Projektsteuerung:

ReportInhalt
Ist vs. PlanZeitverbrauch vs. Budget
Nach MitarbeiterWer arbeitet woran
Nach KundeZeit pro Kunde
Nicht fakturierbarInterne Zeit

Kennzahlen (KPIs)

Arbeitszeit-KPIs

Wichtige Metriken:

KPIBerechnungZiel
ÜberstundenquoteÜberstunden / Sollzeit<5%
AbwesenheitsquoteAbwesenheitstage / Arbeitstage<10%
ProduktivquoteProjektzeit / Gesamtzeit>70%
AuslastungIstzeit / Kapazität80-100%

Was die Zahlen sagen

Interpretation:

  • Hohe Überstunden – Unterbesetzung? Ineffizienz?
  • Hohe Krankheit – Arbeitsbelastung? Klima?
  • Niedrige Produktivität – Zu viel Verwaltung?
  • Überauslastung – Burnout-Gefahr
  • Unterauslastung – Fehlplanung? Flaute?

KPIs im Blick

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Auswertungsintervalle

Wann auswerten

Empfohlene Rhythmen:

IntervallReportsNutzer
TäglichAnwesenheit, AbweichungenTeamleitung
WöchentlichÜberstunden, ProjekteTeamleitung, PM
MonatlichAlle Standard-ReportsHR, Controlling
QuartalsweiseTrends, VergleicheGeschäftsführung
JährlichGesamtauswertungAlle Stakeholder

Automatisierung

Effizient arbeiten:

  • Zeitgesteuert – Montags automatisch per E-Mail
  • Schwellenwert – Alarm bei >10 Überstunden
  • Dashboard – Live-Übersicht
  • Abonnement – Empfänger definieren
  • Export – PDF, Excel automatisch

Datenschutz bei Auswertungen

Was zu beachten ist

DSGVO und BetrVG:

AspektRegelung
ZweckbindungNur für definierten Zweck
MinimierungNur nötige Daten
ZugriffNur Berechtigte
BetriebsratMitbestimmung beachten

Anonymisierung

Wann aggregieren:

  • Individuell – Nur mit Berechtigung
  • Team-Ebene – Ab 5 Personen
  • Abteilung – Keine Rückschlüsse möglich
  • Unternehmen – Aggregiert
  • Anonymisiert – Für Benchmarks

Best Practices

Erfolgreiche Auswertung

Tipps:

PraxisUmsetzung
RegelmäßigkeitFeste Termine einhalten
VergleichbarkeitGleiche Methodik
KontextZahlen interpretieren
AktionAus Erkenntnissen handeln
KommunikationErgebnisse teilen

Häufige Fehler

Was vermeiden:

  • Nur sammeln – Daten ohne Aktion
  • Überinterpretation – Einzelwerte überbewerten
  • Fehlender Kontext – Saisonalität ignorieren
  • Keine Vergleiche – Vorjahr, Budget
  • Zu viel – Report-Flut ohne Fokus

Häufige Fragen

Gesetzlich vorgeschrieben ist nur die Dokumentation der Arbeitszeit selbst. Auswertungen und Reports sind freiwillig, aber für gutes Management empfehlenswert. Bei Betriebsprüfungen müssen Sie die Rohdaten vorlegen können, spezielle Reports sind nicht gefordert.
Das hängt von der Rolle ab. Mitarbeiter: eigene Daten. Teamleitung: eigenes Team (meist aggregiert). HR: alle, aber zweckgebunden. Geschäftsführung: alles. Der Betriebsrat hat Informationsrechte, aber keine unbeschränkte Einsicht in Individualdaten.
Mindestens monatlich für die wichtigsten KPIs (Überstunden, Abwesenheiten). Wöchentlich für operative Steuerung. Quartalsweise für Trends und strategische Entscheidungen. Wichtiger als Häufigkeit: Aus den Erkenntnissen auch Maßnahmen ableiten.
Vorsicht! Zeiterfassungsdaten dienen primär dem Arbeitszeitnachweis. Nutzung für Leistungsbewertung ist datenschutzrechtlich und mitbestimmungspflichtig. Wenn überhaupt, nur mit klarer Vereinbarung und Betriebsrat. Besser: Ergebnisse bewerten, nicht Anwesenheit.
Richtwerte variieren nach Branche. Überstundenquote: 3-5% gilt als normal. Krankheitsquote: 5-7% im Durchschnitt. Produktivquote: 70-80% bei Wissensarbeitern. Aber: Vergleichen Sie vor allem mit sich selbst (Vorjahr, Trend), nicht nur mit externen Benchmarks.

Fazit

Zeiterfassungsdaten sind mehr als Compliance-Dokumentation – sie liefern wertvolle Erkenntnisse für Personalplanung, Kostensteuerung und Prozessoptimierung. Regelmäßige Auswertung der richtigen KPIs (Überstunden, Abwesenheiten, Produktivität) hilft bei besseren Entscheidungen. Dabei Datenschutz und Mitbestimmung beachten. Das Ziel: Aus Daten Erkenntnisse gewinnen und daraus handeln.

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