Zeiterfassung skalieren bei Unternehmenswachstum
10 Mitarbeiter werden 50, 50 werden 200. Wächst die Zeiterfassung mit?
Das Wichtigste in Kürze
- Cloud-Lösungen skalieren einfacher als On-Premise
- Früh an Skalierbarkeit denken spart späteren Wechsel
- Mehr Mitarbeiter = mehr Komplexität (nicht nur Kosten)
- Prozesse vor Technik optimieren
- Rollenbased Access wichtiger bei mehr Nutzern
Wachstumsphasen
Startup-Phase (1-10 MA)
Typische Situation:
| Merkmal | Ausprägung |
|---|---|
| Struktur | Flach, informell |
| Prozesse | Wenig formalisiert |
| Zeiterfassung | Excel oder einfaches Tool |
| Aufwand | Gering |
Aufbauphase (11-50 MA)
Was sich ändert:
- Struktur – Erste Abteilungen entstehen
- Prozesse – Formalisierung nötig
- Zeiterfassung – Professionelle Lösung
- Neue Anforderungen – Genehmigungsworkflows
- Auswertungen
- Schnittstellen
- Aufwand – Steigt deutlich
Wachstumsphase (51-250 MA)
Neue Komplexität:
| Herausforderung | Lösung |
|---|---|
| Viele Standorte | Multi-Standort-Fähigkeit |
| Verschiedene Abteilungen | Flexible Strukturen |
| Unterschiedliche Modelle | Multiple Arbeitszeitregelungen |
| Compliance | Revisionssicherheit |
Skalierungsphase (250+ MA)
Enterprise-Anforderungen:
- Integration – ERP, HR-System, Lohn
- Compliance – Audit-Trail, Zertifizierungen
- Performance – Viele gleichzeitige Nutzer
- Support – SLA, dedizierter Ansprechpartner
- Customizing – Anpassung an Prozesse
Mitwachsende Zeiterfassung
MyTimeTracker skaliert mit Ihrem Unternehmen – von 5 bis 500 Mitarbeiter.
- Sofort einsatzbereit
- DSGVO-konform
- Keine Einrichtung nötig
Skalierungsfaktoren
Technische Skalierbarkeit
Was die Software können muss:
| Faktor | Anforderung |
|---|---|
| Nutzerzahl | Unbegrenzt erweiterbar |
| Performance | Schnell auch bei vielen Nutzern |
| Speicher | Wachsende Datenmengen |
| Verfügbarkeit | Hochverfügbarkeit |
| Schnittstellen | Erweiterbar |
Organisatorische Skalierbarkeit
Prozesse mitwachsen lassen:
- Strukturen – Abteilungen
- Teams
- Kostenstellen
- Rollen – Mitarbeiter
- Teamleiter
- HR
- Admin
- Workflows – Genehmigungsstufen
- Eskalationen
- Berechtigungen – Wer sieht/tut was
Preisliche Skalierbarkeit
Kosten im Griff:
| Modell | Skalierung |
|---|---|
| Pro Nutzer | Linear, planbar |
| Flatrate | Sprünge bei Grenzen |
| Staffelpreise | Günstiger bei mehr Nutzern |
Cloud vs. On-Premise
Cloud-Vorteile bei Skalierung
Warum Cloud einfacher skaliert:
- Keine Hardware – Anbieter kümmert sich
- Elastisch – Wächst automatisch mit
- Schnell – Neue Nutzer sofort
- Kostenmodell – Zahlen was genutzt
- Updates – Automatisch für alle
On-Premise-Herausforderungen
Warum lokale Systeme schwerer skalieren:
| Herausforderung | Aufwand |
|---|---|
| Server-Kapazität | Hardware erweitern |
| Lizenzen | Nachlizenzieren |
| Updates | Selbst durchführen |
| Hochverfügbarkeit | Eigene Infrastruktur |
| Standorte | VPN, Anbindung |
Hybrid-Modelle
Kombination möglich:
| Komponente | Lokal/Cloud |
|---|---|
| Terminals | Lokal (Erfassung) |
| Datenbank | Cloud |
| Auswertung | Cloud |
| Integration | Hybrid |
Cloud-native Zeiterfassung
MyTimeTracker ist für Wachstum gebaut – skaliert ohne Grenzen.
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Wachstum vorbereiten
Bei der Auswahl
Worauf achten:
Auswahlkriterien Skalierbarkeit:
□ Maximale Nutzerzahl (unbegrenzt?)
□ Multi-Standort-Fähigkeit
□ Flexible Strukturen (Abteilungen, Teams)
□ Rollensystem (feingranular)
□ Schnittstellen (API, Standard-Exports)
□ Preismodell bei Wachstum
□ Referenzen ähnlicher Größe
□ Support-Level verfügbar
Bei der Einführung
Grundlagen richtig legen:
| Aspekt | Empfehlung |
|---|---|
| Strukturen | Erweiterbar anlegen |
| Berechtigungen | Von Anfang an Rollen |
| Prozesse | Dokumentieren |
| Schnittstellen | Frühzeitig einplanen |
Im Betrieb
Regelmäßig prüfen:
| Prüfung | Intervall |
|---|---|
| Performance | Monatlich |
| Nutzerzufriedenheit | Quartalsweise |
| Neue Anforderungen | Bei Wachstumsschritten |
| Preisoptimierung | Jährlich |
Typische Wachstumsprobleme
Systemgrenzen erreicht
Wenn das alte System nicht mehr reicht:
- Performance – System wird langsam
- Funktionen – Features fehlen
- Kosten – Werden unverhältnismäßig
- Support – Anbieter kann nicht helfen
- Prozesse – Workarounds nötig
Systemwechsel
Wann notwendig:
| Situation | Handlung |
|---|---|
| Grenzen erreicht | Wechsel planen |
| Kosten explodieren | Alternativen prüfen |
| Funktionen fehlen | Upgrade oder Wechsel |
| Anbieter instabil | Risiko minimieren |
Datenmigration
Beim Wechsel:
| Schritt | Wichtig |
|---|---|
| Datenexport | Vollständig, nutzbar |
| Mapping | Alte auf neue Struktur |
| Test | Mit echten Daten |
| Parallelbetrieb | Übergangsweise |
| Archivierung | Alte Daten aufbewahren |
Checkliste Skalierung
Für 10→50 Mitarbeiter
Was ändern:
Skalierung 10→50:
□ Professionelle Software einführen
□ Genehmigungsworkflows einrichten
□ Abteilungsstruktur anlegen
□ Rollen definieren (MA, FK, Admin)
□ Auswertungen für FK einrichten
□ Lohn-Schnittstelle prüfen
□ Schulungskonzept erstellen
□ Support-Prozess definieren
Für 50→200 Mitarbeiter
Was ändern:
Skalierung 50→200:
□ Multi-Standort prüfen
□ Komplexere Strukturen anlegen
□ Mehrstufige Genehmigung
□ HR-System-Integration
□ Compliance-Anforderungen prüfen
□ Support-SLA vereinbaren
□ Reporting ausbauen
□ Stellvertreter-Regelungen
Häufige Fragen
Fazit
Wachstum ist gut – wenn die Zeiterfassung mithält. Cloud-Lösungen skalieren einfacher als lokale Systeme. Wer bei der Auswahl an künftiges Wachstum denkt, spart sich später schmerzhafte Systemwechsel. Wichtig: Nicht nur die Technik muss skalieren, sondern auch Prozesse und Strukturen. Regelmäßige Prüfung, ob das System noch passt, gehört zum Wachstumsmanagement.
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