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Zeiterfassung Datenmigration: Anbieterwechsel richtig

Datenmigration bei Zeiterfassungswechsel: Alte Daten exportieren, importieren und sicher übertragen.

5 Min. Lesezeit
Datenübertragung zwischen Zeiterfassungssystemen

Zeiterfassung Datenmigration: Anbieterwechsel richtig

System wechseln, Daten behalten – so gelingt die Migration ohne Verluste.

Das Wichtigste in Kürze

  • Export vor Kündigung sicherstellen
  • Formate prüfen (CSV, Excel, API)
  • Nur relevante Daten migrieren
  • Parallelbetrieb empfohlen
  • Archivdaten separat aufbewahren

Warum Daten mitnehmen

Gründe für Migration

Was Sie brauchen:

DatenWarum wichtig
Historische ZeitenNachweis, Auswertung
UrlaubssaldenRestanspruch übertragen
ÜberstundenkontenGuthaben nicht verlieren
MitarbeiterstammdatenNeuanlage vermeiden

Aufbewahrungspflichten

Was Sie haben müssen:

  • Arbeitszeitnachweise – 2 Jahre (ArbZG)
  • Lohnrelevante Daten – 10 Jahre (HGB)
  • Projektdaten – Je nach Vertrag
  • Bei Streit – Bis Klärung

Einfacher Umstieg

MyTimeTracker unterstützt den Import aus gängigen Systemen.

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Export aus Altsystem

Vor der Kündigung

Reihenfolge beachten:

SchrittZeitpunkt
Export sichernVOR Kündigung
PrüfenDaten vollständig?
BackupKopie anfertigen
KündigenErst wenn Daten sicher

Exportformate

Was Sie bekommen können:

  • CSV – Universell, leicht importierbar
  • Excel (XLSX) – Für manuelle Bearbeitung
  • PDF – Nur zur Ansicht, nicht importierbar
  • XML – Strukturiert, für Entwickler
  • API – Automatischer Abruf

Was exportieren

Relevante Daten:

DatenPriorität
ZeitbuchungenHoch
MitarbeiterstammdatenHoch
UrlaubssaldenHoch
ÜberstundenkontenHoch
AbwesenheitenMittel
ProjektzeitenJe nach Bedarf
AuswertungenNiedrig (neu erstellbar)

Import ins neue System

Vorbereitung

Was vorher klären:

  • Formate – Was akzeptiert das neue System?
  • Mapping – Welches Feld wohin?
  • Testdaten – Erst mit kleiner Menge testen
  • Bereinigung – Alte Daten säubern
  • Verantwortung – Wer macht den Import?

Mapping

Felder zuordnen:

Altes SystemNeues System
Mitarbeiter-IDPersonalnummer
BeginnArbeitsbeginn
EndeArbeitsende
PausePausendauer
ProjektProjektnummer

Import durchführen

Schritte:

SchrittAktion
TestdatenKleinen Datensatz importieren
PrüfenStimmen die Daten?
KorrigierenMapping anpassen
VollimportAlle Daten übernehmen
ValidierenStichproben prüfen

Import-Unterstützung

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Parallelbetrieb

Warum sinnvoll

Sicherheit durch Überlappung:

VorteilBeschreibung
VergleichAlte vs. neue Daten
RückfallWenn neues System Probleme macht
EinarbeitungZeit zum Lernen
ValidierungDaten prüfen

Dauer

Wie lange parallel:

  • Minimum – 1 Monat
  • Empfohlen – 2-3 Monate
  • Bei Komplexität – 3-6 Monate
  • Beenden wenn – Neue System stabil + validiert

Aufwand reduzieren

Tipps:

MaßnahmeWirkung
Nur Zeiterfassung doppeltNicht alle Funktionen
Automatischer VergleichNicht manuell
StichprobenNicht alles prüfen
Klarer EndterminNicht ewig parallel

Sonderfälle

Historische Daten

Alte Zeiträume:

OptionBeschreibung
Vollständig migrierenAlles ins neue System
ArchivierenAlte Daten nur als Archiv
StichtagNur ab Zeitpunkt X migrieren
SummenwerteNur Salden übernehmen

Nur Salden mitnehmen

Vereinfachter Ansatz:

  • Urlaubssaldo – Resturlaub zum Stichtag
  • Überstundensaldo – Plus/Minus zum Stichtag
  • Keine Details – Einzelbuchungen nicht migrieren
  • Vorteil – Einfacher, weniger Fehlerquellen

Mehrere Standorte

Komplexere Migration:

AspektBeachtung
ReihenfolgeStandort für Standort?
UnterschiedeVerschiedene Konfigurationen?
KoordinationAlle gleichzeitig oder gestaffelt?

Checkliste Migration

Vor dem Wechsel

Checkliste vor Wechsel:
□ Export-Möglichkeiten geprüft
□ Daten vollständig exportiert
□ Backup erstellt
□ Importformat geklärt
□ Mapping definiert
□ Testdaten importiert
□ Parallelbetrieb geplant
□ Mitarbeiter informiert

Nach dem Wechsel

Checkliste nach Wechsel:
□ Stichproben geprüft
□ Salden verifiziert
□ Mitarbeiter geschult
□ Altsystem gekündigt
□ Archivdaten gesichert
□ Dokumentation aktualisiert
□ Ansprechpartner benannt

Häufige Fragen

Ja, nach DSGVO haben Sie ein Recht auf Datenübertragbarkeit. Der Anbieter muss Ihre Daten in einem gängigen Format bereitstellen. Die meisten Anbieter bieten Exportfunktionen. Sichern Sie die Daten VOR der Kündigung – nach Vertragsende kann es kompliziert werden.
CSV ist das universellste Format – fast jedes System kann es importieren. Excel eignet sich, wenn Sie die Daten vorher bearbeiten wollen. APIs sind ideal bei großen Datenmengen, aber technisch anspruchsvoller. Fragen Sie beim neuen Anbieter, was bevorzugt wird.
Nicht unbedingt. Für den laufenden Betrieb reichen oft die aktuellen Salden (Urlaub, Überstunden). Historische Daten können Sie separat archivieren (PDF, Excel). Beachten Sie aber die Aufbewahrungspflichten: Arbeitszeitnachweise 2 Jahre, lohnrelevante Daten 10 Jahre.
Mindestens 1 Monat, empfohlen 2-3 Monate. In dieser Zeit erfassen Sie in beiden Systemen und vergleichen. Wenn die Daten übereinstimmen und das neue System stabil läuft, können Sie das alte abschalten. Bei komplexen Setups kann es auch 6 Monate dauern.
Fehler identifizieren: Mapping falsch? Daten unvollständig? Format-Problem? Zuerst mit kleiner Datenmenge testen, korrigieren, dann vollständig importieren. Viele Anbieter bieten Import-Support. Im Zweifel: Salden manuell übertragen statt fehlerhafter Detaildaten.

Fazit

Datenmigration ist machbar, wenn Sie sie richtig planen: Export sichern bevor Sie kündigen, Format klären, erst testen dann vollständig importieren. Parallelbetrieb gibt Sicherheit. Nicht alle historischen Daten müssen migriert werden – oft reichen die aktuellen Salden. Mit der richtigen Vorbereitung ist der Anbieterwechsel kein Drama.

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