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Datenqualität bei der Zeiterfassung sichern

Gute Zeiterfassungsdaten: Wie Sie Qualität sicherstellen, Fehler erkennen und die Daten nutzbar machen.

5 Min. Lesezeit
Datenprüfung am Bildschirm

Datenqualität bei der Zeiterfassung sichern

Garbage in, garbage out – warum gute Zeitdaten wichtig sind und wie Sie sie bekommen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Datenqualität bestimmt Nutzwert der Zeiterfassung
  • Typische Probleme: Lücken, Fehler, Verspätung
  • Prävention besser als Korrektur
  • Regelmäßige Prüfung nötig
  • Kultur wichtiger als Technik

Warum Datenqualität wichtig ist

Wofür die Daten genutzt werden

Abhängigkeiten:

NutzungQualitätsanforderung
LohnabrechnungSehr hoch
ComplianceSehr hoch
ControllingHoch
ProjektsteuerungHoch
KapazitätsplanungMittel

Folgen schlechter Daten

Was passiert:

  • Falsche Löhne – Über- oder Unterzahlung
  • Compliance-Probleme – Bei Prüfungen
  • Schlechte Entscheidungen – Auf falscher Basis
  • Vertrauensverlust – In das System
  • Zusatzaufwand – Korrekturen, Nacharbeiten

Qualität eingebaut

MyTimeTracker hilft mit Plausibilitätsprüfungen und Erinnerungen.

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Typische Qualitätsprobleme

Lücken

Fehlende Daten:

ProblemUrsache
Vergessen zu buchenKeine Routine
Technische ProblemeSystem nicht verfügbar
Keine ZeitProzess zu aufwändig
UnwissenNicht geschult

Fehler

Falsche Daten:

  • Falsche Zeiten – Tippfehler, Schätzungen
  • Falsche Zuordnung – Projekt, Kostenstelle
  • Doppelbuchungen – Versehentlich
  • Unrealistische Werte – 16h Arbeit, keine Pause
  • Inkonsistenzen – Widerspricht anderen Daten

Verspätung

Zu spät erfasst:

ZeitpunktGenauigkeit
SofortSehr hoch
Am selben TagHoch
Nächster TagMittel
Woche späterGering
MonatsendeSehr gering

Qualität sicherstellen

Technische Maßnahmen

Was Systeme können:

MaßnahmeWirkung
PflichtfelderKeine leeren Buchungen
PlausibilitätsprüfungUnrealistische Werte flaggen
ErinnerungenBei fehlenden Buchungen
SperrzeitenNachbuchungen begrenzen
ValidierungFormat und Inhalt prüfen

Prozessuale Maßnahmen

Organisation:

  • Klare Regeln – Wann, wie, was buchen
  • Tagesabschluss – Routine einführen
  • Freigabe-Workflow – Zweite Augen
  • Regelmäßige Prüfung – Wöchentlich, monatlich
  • Feedback – Bei Auffälligkeiten

Kulturelle Maßnahmen

Menschen:

MaßnahmeWirkung
SchulungWissen aufbauen
ErklärungWarum wichtig
VorbilderFührungskräfte zeigen es
WertschätzungFür gute Erfassung
Kein DruckQualität vor Schnelligkeit

Einfach = Besser

MyTimeTracker macht korrektes Buchen leicht – das erhöht die Datenqualität.

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Qualität prüfen

Kennzahlen

Was messen:

KPIZielwert
Vollständigkeit>95%
Pünktlichkeit>90% am selben Tag
Nachbuchungsrate<20%
Korrekturrate<5%
Plausibilitätsfehler<2%

Regelmäßige Prüfung

Kontrollrhythmus:

  • Täglich – Automatische Checks
  • Wöchentlich – Teamleiter prüfen
  • Monatlich – HR-Übersicht
  • Quartalsweise – Trend-Analyse
  • Jährlich – Gesamtbewertung

Auffälligkeiten erkennen

Was prüfen:

AuffälligkeitMögliche Ursache
Immer gleiche ZeitenNicht wirklich erfasst
Keine PausenUnrealistisch
Extreme ÜberstundenPrüfen: Stimmt das?
Viele NachbuchungenProzess funktioniert nicht

Bei Problemen handeln

Ursachen finden

Analyse:

FrageUntersuchen
Wer?Einzelne oder alle?
Was?Welche Art von Fehlern?
Wann?Muster erkennbar?
Warum?Prozess, Technik, Mensch?

Maßnahmen ergreifen

Lösungsansätze:

  • Kurzfristig – Daten korrigieren
  • Mittelfristig – Prozess anpassen
  • Langfristig – Kultur verbessern
  • Technisch – System optimieren
  • Organisatorisch – Verantwortlichkeiten klären

Häufige Fragen

Warnsignale: Viele Nachbuchungen, häufige Korrekturen, unrealistische Werte (keine Pausen, sehr lange Tage), inkonsistente Zuordnungen, Beschwerden von Lohnbuchhaltung/Controlling. Nutzen Sie Reports und Dashboards, um Auffälligkeiten zu erkennen. Regelmäßige Stichproben helfen.
Nicht komplett – Menschen vergessen mal. Aber begrenzen: z.B. maximal 1 Woche zurück, danach Genehmigung nötig. Hohe Nachbuchungsraten zeigen, dass der Prozess nicht funktioniert. Ursachen beheben ist besser als Verbote.
Erklären, warum es wichtig ist (nicht Kontrolle, sondern korrekte Löhne, Fairness). Einfache Systeme bereitstellen. Positive Rückmeldung geben. Führungskräfte als Vorbild. Keine Bestrafung, sondern Unterstützung bei Problemen.
Automatische Checks: täglich. Manuelle Stichproben: wöchentlich durch Teamleiter. Systematische Auswertung: monatlich durch HR. Trend-Analyse: quartalsweise. Je kritischer die Nutzung (Lohn, Compliance), desto häufiger prüfen.
Hängt vom Einsatzzweck ab. Für Lohnabrechnung: Fehlerrate unter 1% anstreben. Für Controlling: 5% Abweichung kann akzeptabel sein. Für grobe Planung: 10% vielleicht noch nutzbar. Definieren Sie Ihre Anforderungen und messen Sie dagegen.

Fazit

Datenqualität entscheidet, ob Zeiterfassung nützlich ist oder nur Aufwand produziert. Typische Probleme sind Lücken, Fehler und verspätete Erfassung. Technische Maßnahmen (Pflichtfelder, Plausibilitätsprüfung) helfen, aber Prozesse und Kultur sind wichtiger. Regelmäßig prüfen, Auffälligkeiten analysieren, Ursachen beheben. Einfache Systeme und verständnisvolle Führung fördern gute Datenqualität mehr als Druck und Kontrolle.

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