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Zeiterfassung mit Freigabe-Workflow einrichten

Freigabe-Workflow für Zeiterfassung: Genehmigungsprozesse, Vier-Augen-Prinzip und automatische Prüfung.

5 Min. Lesezeit
Freigabe-Prozess für Zeiterfassung

Zeiterfassung mit Freigabe-Workflow einrichten

Vier-Augen-Prinzip für Arbeitszeiten – so richten Sie Genehmigungsprozesse ein.

Das Wichtigste in Kürze

  • Freigabe-Workflow sichert Datenqualität
  • Mehrere Stufen je nach Anforderung
  • Automatische Prüfregeln entlasten
  • Eskalation bei Verzögerung
  • Balance zwischen Kontrolle und Aufwand

Warum Freigabe-Workflows

Nutzen

Was es bringt:

VorteilErklärung
Vier-Augen-PrinzipFehler werden erkannt
ComplianceNachvollziehbare Prüfung
DatenqualitätKorrekte Buchungen
TransparenzWer hat freigegeben
SteuerungÜberstunden genehmigen

Wann sinnvoll

Situationen:

  • Projektabrechnung – Zeiten müssen stimmen
  • Compliance-Anforderungen – Audit-Trail nötig
  • Große Teams – Übersicht behalten
  • Überstunden-Kontrolle – Genehmigung erforderlich
  • Externe Abrechnung – Nachweis für Kunden

Workflows konfigurieren

MyTimeTracker bietet flexible Freigabe-Workflows.

  • Sofort einsatzbereit
  • DSGVO-konform
  • Keine Einrichtung nötig
Kostenlos testen

Workflow-Stufen

Einstufig

Einfachste Variante:

RolleAktion
MitarbeiterErfasst Zeit
VorgesetzterGibt frei
SystemZur Abrechnung

Mehrstufig

Komplexere Anforderungen:

  • Stufe 1: Mitarbeiter – Erfasst und bestätigt
  • Stufe 2: Projektleiter – Prüft Projektzuordnung
  • Stufe 3: Teamleiter – Gibt Zeit frei
  • Stufe 4: HR/Controlling – Bei Abweichungen
  • Automatisch – Wenn alle Stufen OK

Mit Automatik

Regeln definieren:

RegelAktion
Keine AbweichungenAuto-Freigabe
Kleine AbweichungenEine Stufe
Große AbweichungenAlle Stufen
ÜberstundenZusätzliche Freigabe

Einrichtung

Rollen definieren

Wer macht was:

  • Erfasser – Mitarbeiter
  • Prüfer Stufe 1 – Direkte Führungskraft
  • Prüfer Stufe 2 – Projektleiter, HR
  • Administrator – Konfiguration
  • Stellvertreter – Bei Abwesenheit

Regeln konfigurieren

Was prüfen:

PrüfungAktion bei Verstoß
Überstunden > XManuelle Freigabe
Fehlende BuchungenWarnung
Unplausible ZeitNachfrage
Fehlende ProjekteNachbuchung

Regeln automatisieren

MyTimeTracker prüft automatisch und eskaliert bei Bedarf.

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Praktische Umsetzung

Tägliche vs. Monatliche Freigabe

Optionen:

FrequenzVor-/Nachteile
TäglichSchnell, aber aufwändig
WöchentlichGuter Kompromiss
MonatlichWeniger Aufwand, später
Bei BedarfNur bei Auffälligkeiten

Fristen setzen

Zeitrahmen:

  • Mitarbeiter – Buchung bis Folgetag 18:00
  • Stufe 1 – Freigabe bis +2 Tage
  • Eskalation – Nach Fristablauf
  • Monatsabschluss – Alle Buchungen bis X.
  • Lohnabrechnung – Feste Deadline

Benachrichtigungen

Automatische Meldungen

Wann informieren:

EreignisEmpfänger
Zur Freigabe vorliegendPrüfer
Frist läuft abPrüfer
Freigabe erfolgtMitarbeiter
AblehnungMitarbeiter
EskalationNächste Stufe

Erinnerungen

Konfiguration:

  • Offene Freigaben – Täglich morgens
  • Frist in X Tagen – Warnung
  • Frist abgelaufen – Eskalation
  • Monatsabschluss – Countdown
  • Stellvertreter – Bei Abwesenheit

Ablehnung und Korrektur

Wenn abgelehnt

Prozess:

SchrittAktion
AblehnungMit Begründung
Zurück an MitarbeiterZur Korrektur
KorrekturMitarbeiter passt an
Erneut einreichenWorkflow startet neu

Änderungen nach Freigabe

Wie umgehen:

  • Grundsatz – Änderung nur dokumentiert
  • Anfrage – MA bittet um Korrektur
  • Prüfung – Führungskraft entscheidet
  • Durchführung – Mit Begründung
  • Audit-Trail – Alte/neue Version sichtbar

Häufige Fragen

Meist reicht eine Stufe (Vorgesetzter). Zwei Stufen bei Projektabrechnung (Projekt + Linie) oder hohen Compliance-Anforderungen. Mehr als zwei Stufen sind selten nötig und verlangsamen den Prozess. Weniger ist oft mehr.
Stellvertreterregelung einrichten: Automatische Umleitung an Vertreter bei Abwesenheit, oder Eskalation an nächsthöhere Ebene nach Fristablauf. Das System sollte nie blockiert werden, weil jemand nicht da ist.
Ja, für Standardfälle sinnvoll. Wenn alle Prüfregeln erfüllt sind (keine Überstunden, vollständig, plausibel), kann das System automatisch freigeben. Nur Abweichungen erfordern dann manuelle Prüfung. Das spart viel Zeit.
Definieren Sie Eskalationsstufen: Nach X Tagen geht die Freigabe an den Vertreter oder die nächste Ebene. Für die Lohnabrechnung sollte es einen harten Stichtag geben, nach dem nicht freigegebene Zeiten im Folgemonat abgerechnet werden.
Das hängt von Ihren Anforderungen ab. Eine Selbstbestätigung ('Ich bestätige die Richtigkeit') ist ein zusätzlicher Qualitätsschritt und macht den Mitarbeiter verantwortlich. Bei automatischer Erfassung (Terminal) ist das weniger relevant als bei manueller Eingabe.

Fazit

Ein Freigabe-Workflow sichert Datenqualität und schafft Transparenz. Halten Sie ihn so schlank wie möglich: Meist reicht eine Stufe, automatische Prüfregeln entlasten, Eskalation verhindert Blockaden. Die Balance zwischen Kontrolle und Aufwand ist entscheidend – zu viel Bürokratie führt zu Frust, zu wenig zu Fehlern. Konfigurieren Sie den Workflow passend zu Ihren Anforderungen.

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