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Personalcontrolling: Kennzahlen aus der Zeiterfassung

Personalcontrolling mit Zeitdaten: Welche Kennzahlen wichtig sind und wie Sie sie nutzen.

4 Min. Lesezeit
Dashboard mit HR-Kennzahlen

Personalcontrolling: Kennzahlen aus der Zeiterfassung

Zeiterfassungsdaten sind Gold wert – wenn Sie die richtigen Kennzahlen nutzen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zeitdaten liefern wertvolle HR-Kennzahlen
  • Fokus auf wenige, relevante KPIs
  • Trends wichtiger als Einzelwerte
  • Kontext beachten bei der Interpretation
  • Handlungen ableiten, nicht nur messen

Warum Personalcontrolling

Nutzen

Was es bringt:

NutzenBeispiel
ÜberblickWie steht es ums Personal
FrüherkennungProbleme rechtzeitig sehen
EntscheidungenDatenbasiert handeln
PlanungRessourcen steuern
KostenPersonalaufwand optimieren

Zeitdaten als Basis

Warum wertvoll:

  • Objektiv – Gemessen, nicht geschätzt
  • Kontinuierlich – Täglich verfügbar
  • Umfassend – Alle Mitarbeiter
  • Vergleichbar – Über Zeit und Teams
  • Grundlage – Für viele Kennzahlen

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Wichtige Kennzahlen

Arbeitszeitbezogen

Kernkennzahlen:

KennzahlFormel
Durchschnittliche ArbeitszeitSumme Arbeitszeit / Anzahl MA
ÜberstundenquoteÜberstunden / Soll-Arbeitszeit
MehrarbeitskostenÜberstunden × Stundensatz
AuslastungIst-Zeit / Kapazität

Abwesenheitsbezogen

Abwesenheiten analysieren:

  • Krankenquote – Krankheitstage / Soll-Arbeitstage
  • Fehltage pro MA – Summe Abwesenheit / Anzahl MA
  • Urlaubsquote – Genommener Urlaub / Anspruch
  • Resturlaub – Offener Urlaubsanspruch
  • Abwesenheitskosten – Entgeltfortzahlung + Vertretung

Produktivitätsbezogen

Effizienz messen:

KennzahlBeschreibung
ProduktivitätOutput / Arbeitsstunden
Fakturierbare QuoteFakturiert / Gesamt
ProjektrentabilitätUmsatz / Aufwand
EffizienzSoll-Zeit / Ist-Zeit

Produktivität im Blick

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Interpretation

Kontext beachten

Was berücksichtigen:

FaktorEinfluss
BrancheVergleichswerte unterschiedlich
SaisonSchwankungen normal
EreignisseErklärungen für Ausreißer
TeamgrößeKleine Teams schwanken mehr

Trends vs. Einzelwerte

Wie analysieren:

  • Einzelwerte – Vorsicht: Kann Zufall sein
  • Trends – Aussagekräftiger
  • Vergleiche – Teams, Zeiträume, Branchen
  • Korrelationen – Zusammenhänge prüfen
  • Ursachenforschung – Warum ist es so

Reporting

Für wen welche Kennzahlen

Zielgruppengerecht:

EmpfängerFokus
GeschäftsführungGesamtüberblick, Kosten
HRDetaillierte Personalmetriken
TeamleiterTeamspezifische Daten
ControllingKosten, Produktivität

Frequenz

Wie oft berichten:

  • Täglich – Anwesenheit, Aktuelle Abwesenheiten
  • Wöchentlich – Überstunden, Auffälligkeiten
  • Monatlich – Krankenquote, Auslastung
  • Quartalsweise – Trends, Vergleiche
  • Jährlich – Gesamtauswertung, Planung

Handlungen ableiten

Von Daten zu Aktionen

Was tun:

KennzahlMögliche Aktion
Hohe ÜberstundenRessourcen prüfen
Steigende KrankenquoteUrsachen analysieren
Niedrige AuslastungAufträge, Umorganisation
Hohe FluktuationMaßnahmen Mitarbeiterbindung

Nicht nur messen

Wichtig:

  • Messen – Daten erheben
  • Analysieren – Verstehen warum
  • Entscheiden – Was tun wir
  • Umsetzen – Maßnahmen ergreifen
  • Kontrollieren – Hat es gewirkt

Häufige Fragen

Das hängt von Ihrem Geschäft ab. Für die meisten relevant: Durchschnittliche Arbeitszeit, Überstundenquote, Krankenquote. Bei Projektgeschäft zusätzlich: Fakturierbare Quote, Projektrentabilität. Lieber wenige Kennzahlen, die Sie wirklich nutzen, als viele, die niemand anschaut.
Operative Kennzahlen (Anwesenheit, akute Probleme): Täglich/wöchentlich. Strategische Kennzahlen (Krankenquote, Auslastung): Monatlich reicht meist. Trends und Vergleiche: Quartalsweise oder jährlich. Zu häufiges Reporting führt zu Aktionismus bei normalen Schwankungen.
Der Durchschnitt in Deutschland liegt bei ca. 5-6% (ca. 12-15 Krankheitstage/Jahr). Aber: Branchenunterschiede sind erheblich. Pflege höher, IT niedriger. Vergleichen Sie mit Ihrer Branche und beobachten Sie die Entwicklung in Ihrem Unternehmen.
Aggregierte Kennzahlen (Abteilung, Unternehmen) können geteilt werden – Transparenz fördert Verständnis. Individuelle Daten nur mit dem Betroffenen. Der Betriebsrat hat Informationsrechte. Was Sie veröffentlichen, ist Ihre Entscheidung – bedenken Sie die Wirkung auf die Kultur.
Klare Definitionen, wie Kennzahlen berechnet werden. Automatische Erhebung statt manueller Meldung. Mehrere Kennzahlen im Zusammenhang betrachten (einzelne sind manipulierbarer). Nicht auf einzelne Kennzahlen fixieren – das erzeugt Fehlanreize.

Fazit

Personalcontrolling mit Zeitdaten liefert wertvolle Einblicke – von Überstundenquote bis Krankenstand. Fokussieren Sie auf wenige, relevante Kennzahlen und beobachten Sie Trends statt Einzelwerte. Kontext ist wichtig: Branche, Saison, besondere Ereignisse. Das Ziel ist nicht Messen um des Messens willen, sondern datenbasierte Entscheidungen und Verbesserungen. Von der Kennzahl zur Handlung – das ist der Mehrwert.

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